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Sie sind gekommen, um ihren Urlaub auf St. Maarten zu verbringen und sind überwiegend in Maho anzutreffen. Viele erfüllen die Klischeevorstellung, sich nicht wirklich für die Insel, ihre Geschichte und ihre Besonderheiten zu interessieren. Sie sind zufrieden, solange sie ihren Spaß haben, der Service stimmt und die Flugzeuge plangemäß starten und landen.
Iris und Henry haben 1986 den Atlantik in einem kleinen Boot überquert. Ihre Idee war es, auf etwas anderere Weise den Lebensunterhalt zu verdienen. So sind sie seitdem mit einer eigenen Segelyacht im Chartergeschäft tätig und haben die rasante Entwicklung dieser Industrie, und speziell die Entstehung der Gegend um Simpson Bay, aus erster Hand miterlebt.
Andrew Patrick aus Statia ist Leiter des Katasteramts von Sint Maarten in Philipsburg. Sein ganzer Stolz sind die im Archiv gefundenen alten Bücher, Karten und Register aus der Zeit der Plantagen und Sklaven. Er befürchtet, dass durch die aktuelle Entwicklung die traditionelle Kultur mehr und mehr durch Zementblöcke ersetzt wird.
Olivier, Inhaber zweier Restaurants in Paris, wollte 1978 eigentlich die Welt umsegeln. Doch geführt hat ihn das in die Bucht von Oyster Pond. Er entschloss sich, hier ein Restaurant und einen Hafen zu errichten. Von dem Problem der innerländischen Grenze und dem Gelächter, einen derartig abgelegenen Ort zu entwickeln, ließ er sich nicht beirren.
Die Engländerin lebt seit 1989 auf der Insel und war in der Hotelwirtschaft tätig. Nun vermieten ihr Ehemann und sie viele der Gebäude in Oyster Pond. Trotz Hurrican-Erfahrungen kann sie sich kein Leben in Europa mehr vorstellen, sondern schwärmt von der Lebensqualität zwischen ihren freilaufenden Tieren und Saint Martins kosmopolitischem Charakter.
Aus Berlin verschlug es die Familie ins French Quarter, wo sie täglich mit den ganz inseltypischen Alltagsproblemen konfrontiert wird. Der Lebensunterhalt wird mit Fliegerei, Inselrundfahrten mit Kreuzfahrttouristen und dem Betrieb eines deutschen Restaurants in einem der einheimischen Viertel der Insel gesichert.
Ein Urlaub brachte Alex aus seiner Heimat Frankreich und seinem Wohnort Kanada nach Saint Martin. Doch vom Lifestyle in Grand Case war er so angetan, dass er nun seit einigen Jahren dort als Kellner tätig ist. So arbeitet er in der Sonne, lebt in einem Viertel, in dem Hautfarbe keine Rolle spielt und hat seinen geliebten Wassersport direkt vor der Wohnung.
David ist ein echter Naturbursche und führt Gruppen durch die unberührten Berge des Innenlands. Da David das Leben im Grünen braucht, zog es ihn aus Frankreich nach Saint Martin - jedoch auch wohlwissend, dass er auf dieser so entwickelten Insel dafür aber auf nichts anderes verzichten muss.
Lydia ist gebürtige Saint-Martinerin und hat gerade ihr eigenes Unternehmen aufgebaut - eine Werbeagentur. In ihrer charmant-unterhaltsamen Art weiß sie viel über Marigot und als echte Einheimische natürlich auch einiges über das Leben auf der restlichen Insel zu erzählen.
Nach über 20 Jahren Trennung führte es die Duisburger Schwestern aus New York und Hamburg auf Saint Martin wieder zusammen. Dort schätzen sie die Ruhe der Terres Basses und ihr im Grünen gelegenes Atelier. Weitestgehend ungestört widmen sie sich hier ihrer sehr ambitionierten Malerei.
Das Medizinstudium ihres Mannes war der Grund, warum es die Amerikanerin Terra auf die Insel und nach Cupecoy verschlug. Sie engagiert sich dort sozial für andere studentische Familienangehörige und verbringt viel Zeit in dieser im Umbruch befindlichen Siedlung.
© Christian Korte - www.chkorte.de
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